Jugendaustausch in Berlin

Im Rahmen des Projekts „PIROUETTE Phase 2“ fand vom 18. bis 22. Mai 2026 in Berlin ein internationaler Jugendaustausch statt. Der Austausch brachte 30 junge Teilnehmende aus sieben Ländern – Bosnien und Herzegowina, Irland, Deutschland, Kosovo, Montenegro, Serbien und der Ukraine – zusammen, um an einer transformativen künstlerischen und pädagogischen Reise teilzunehmen. Ein zentraler Bestandteil des Austauschs war der Workshop „Global Home“, eine dreieinhalbtägige Erfahrung im Bereich der sozialen Kunst, die von Masterpiece for Good geleitet wurde. Während des Prozesses im Veranstaltungsort YAAM arbeiteten die Teilnehmenden mit alten Koffern, die mit Gegenständen gefüllt waren, welche auf den Straßen Berlins gefunden wurden. Indem sie diese Objekte als Spuren von Identität und Migration betrachteten, entwickelten die Jugendlichen fiktive Persönlichkeiten und arbeiteten in neuen interkulturellen Konstellationen zusammen, um sechs „soziale Skulpturen“ zu erschaffen. Diese künstlerischen Installationen übersetzten abstrakte Fragen zu Vertreibung, Zugehörigkeit und Identität in greifbare Kunstwerke und wurden im Rahmen einer performativen Ausstellung im Zirkuszelt von CABUWAZI auf dem Tempelhofer Feld präsentiert – einem symbolträchtigen Ort, der die Geschichte von Ankunft und Aufbruch widerspiegelt. Das zentrale Ereignis dieses Austauschs war die „Performance Night“, die am 21. Mai stattfand und den künstlerischen Arbeiten gewidmet war, die im Rahmen einer Reihe von „Global Art Fusion“-Workshops in den Partnerländern entwickelt wurden. Das Programm umfasste sechs Performances, die sich mit unterschiedlichen globalen und lokalen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzten. Diese Arbeiten waren das Ergebnis eines mehrmonatigen strukturierten Prozesses, in dem die Teilnehmenden intensive Phasen des Lernens, der Recherche und der Stärkung durch die Perspektive globaler Bildung und globaler Herausforderungen durchliefen. Der gesamte Prozess wurde auf Grundlage der Methodologie des Trainingshandbuchs „Performing Change“ entwickelt, das auf innovative Weise non-formale Bildung mit darstellenden Künsten verbindet. Die präsentierten Performances waren: Zelle (Ćelija) – Lokale Demokratieagentur Mostar, Bosnien und HerzegowinaDiese Arbeit entstand direkt aus den persönlichen Erfahrungen der Darstellenden. Es handelt sich um eine Produktion, die dokumentarische Elemente mit einer dramatischen Struktur verbindet, um häusliche Gewalt und Femizid zu thematisieren. Ziel der Aufführung ist es, das Schweigen über diese Themen zu brechen, die in der bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft weiterhin tief verwurzelt sind. Im Kreis versammeln wir uns (In Circle We Gather) – MAGNET, SerbienDiese Performance hinterfragt das Konzept von Partys und sozialen Zusammenkünften. Während solche Veranstaltungen auf den ersten Blick lediglich als Freizeitaktivitäten erscheinen mögen, untersuchen die Autor*innen, wie diese Räume in Orte kollektiver Kreativität, Ausdrucksmöglichkeiten und der Verbindung verschiedener Gemeinschaften verwandelt werden können. Schleier (Veil) – Anibar, KosovoEine audiovisuelle Ausstellung, die Umweltverschmutzung durch ihre Verbindung zu Armut und sozialer Ungleichheit untersucht. Mithilfe aufgehängter, abgenutzter Vorhänge als Leinwand für visuelle Darstellungen schaffen die Künstler*innen einen instabilen Raum, der widerspiegelt, wie die Auswirkungen von Umweltverschmutzung oft ungleich verteilt sind und trotz ihrer ständigen Präsenz unsichtbar bleiben. Dritte Generation (Third Generation) – Optimisti, MontenegroInspiriert von Motiven des Webens und Strickens untersucht diese choreografische Performance auferlegte Rollen innerhalb einer patriarchalen Gesellschaft. Die Darstellenden tragen symbolisch die Last ihrer Großmütter und hinterfragen überlieferte Muster, während sie versuchen, sich durch Bewegung von diesen Einschränkungen zu befreien. Zum Widerstand verurteilt (Sentenced To Resistance) – NGO NEST Berlin, DeutschlandDiese Arbeit beschäftigt sich mit dem komplexen Begriff des Widerstands, den die Autor*innen mit dem arabischen Begriff qahr verbinden – einer spezifischen Form unterdrückter Wut, die durch langanhaltende Ungerechtigkeit und Unterdrückung entsteht. Die Performance nutzt Live-Malerei und Musik, um beim Publikum ein Gefühl des Unbehagens hervorzurufen und „freiwillige Blindheit“ sowie Privilegien im Zusammenhang mit den Kämpfen anderer Menschen für Freiheit sichtbar zu machen. Kinder von Lir (Children of Lir) – Redial Partnership, IrlandBasierend auf einem tragischen irischen Mythos über Kinder, die von einer eifersüchtigen Stiefmutter in Schwäne verwandelt wurden, nutzt diese Produktion eine reichhaltige Symbolik von Natur und Transformation. Sie konzentriert sich auf ihre neunhundertjährige Reise voller Einsamkeit und Leid, die letztendlich zu einem Weg der Erlösung und des inneren Friedens wird. Diese Beispiele zeigen, dass jede Gruppe die „Global Art Fusion“-Workshops genutzt hat, um lokale Kontexte und Prozesse der Gemeinschaftserneuerung aus der Perspektive der globalen Bürgerschaft tiefgehend zu erforschen. Dabei wurde Kunst als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel, Dialog und die aktive Beteiligung junger Menschen eingesetzt.

Global Art Fusion Workshop: Verbindung von Kulturen, Kreativität und globalen Herausforderungen durch Kunst

Im Rahmen des Projekts PIROUETTE Phase 2 wurde der Global Art Fusion Workshop als fünftägige künstlerische und pädagogische Aktivität in allen sechs Partnerländern umgesetzt: Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Irland, Deutschland und Kosovo. Die Workshops brachten junge Menschen, Jugendbetreuerinnen mit künstlerischem Hintergrund sowie erfahrene Künstlerinnen zusammen, um die Verbindung zwischen lokalem Kulturerbe, künstlerischen Traditionen und aktuellen globalen Herausforderungen zu erforschen. Durch kreative Zusammenarbeit und partizipative Ansätze nutzten die Teilnehmenden Kunst als Werkzeug, um Ideen auszudrücken, Perspektiven auszutauschen und einen bedeutungsvollen Dialog über wichtige gesellschaftliche Themen zu schaffen. Der Global Art Fusion Workshop wurde auf Grundlage der Ergebnisse des Berichts über kulturelle Hintergründe und künstlerische Traditionen in lokalen Gemeinschaften entwickelt. Dieser Bericht diente als Ausgangspunkt für die Erforschung verschiedener kultureller Ausdrucksformen, Geschichten und künstlerischer Praktiken aus jedem Partnerland. Die Teilnehmenden reflektierten über ihre lokalen Identitäten und verwandelten diese Inspirationen in neue künstlerische Kreationen, die mit globalen Themen verbunden sind. Durch inklusive und partizipative Methoden der non-formalen Bildung entwickelten junge Menschen gemeinsam mit Facilitatorinnen und Künstlerinnen ihre kreativen Ideen, experimentierten mit verschiedenen Kunstformen und erarbeiteten abschließende künstlerische Ergebnisse. Der Prozess förderte Zusammenarbeit, Kreativität, interkulturelles Lernen und aktive Beteiligung, mit besonderem Fokus auf die Einbindung junger Menschen mit geringeren Chancen. Jedes Partnerland entwickelte ein einzigartiges Kunstwerk, das vom eigenen kulturellen Kontext, lokalen Traditionen und einem ausgewählten globalen Thema inspiriert wurde. Durch Theater, Musik, Geschichtenerzählen, Tanz, visuelle Kunst, Performance und multimediale Ansätze erforschten die Teilnehmenden, wie Kunst zu einem wirkungsvollen Instrument für Bewusstseinsbildung, Kommunikation, gesellschaftliche Reflexion und Veränderung werden kann. Sechs Länder, sechs künstlerische Ausdrucksformen 🇧🇦 Bosnien und Herzegowina (LDA Mostar) – „Ćelija / Zelle“ In Bosnien und Herzegowina wurde der Workshop in Mostar umgesetzt und führte zur Theaterperformance „Ćelija / Zelle“, die sich mit den Themen Femizid, häusliche Gewalt, der Kultur des Schweigens und struktureller Gewalt in der Gesellschaft auseinandersetzt. Die Performance wurde durch persönliche Reflexionen und mündliche Zeugnisse der jungen Künstler*innen entwickelt und besteht aus drei Szenen, die dokumentarisches Theater, physisches Theater, Schauspiel auf Bosnisch und Englisch sowie Live-Gitarrenmusik miteinander verbinden. Die Performance untersucht gesellschaftliche Widersprüche, die Rolle stiller Beobachter*innen und die Art und Weise, wie Gewalt innerhalb von Familien und Gemeinschaften verborgen bleiben kann. Durch künstlerischen Ausdruck schufen die jungen Teilnehmenden einen Raum für Reflexion, Dialog und Sensibilisierung für eines der drängendsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. 🇩🇪 Deutschland (NGO NEST Berlin) – „Sentenced to Resist / Zum Widerstand verurteilt“ Die deutsche künstlerische Arbeit „Sentenced to Resist / Zum Widerstand verurteilt“ ist eine multimediale Performance, die sich mit Widerstand gegen systemische Unterdrückung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, koloniale Erbschaften und den Verlust der eigenen Stimme beschäftigt. Die Performance verbindet Live-Malerei, Musik, Skulpturen aus recycelten Materialien sowie experimentelle Klanginstallationen, die von Erfahrungen mit Einschränkungen, Grenzen und Konflikten inspiriert sind. Durch starke visuelle Symbole wie Ketten, Schlüssel, Vögel, Berge und Blumen hinterfragt das Kunstwerk Vorstellungen von passivem Frieden und hebt die Bedeutung von Würde, Widerstandsfähigkeit und kollektivem Handeln bei der Schaffung von Räumen für Veränderung hervor. 🇮🇪 Irland (Redial Partnership) – „Die Kinder von Lir“ Die irische künstlerische Kreation „Die Kinder von Lir“ ist eine interdisziplinäre zeitgenössische Performance, die Themen wie Vertreibung, Exil, Identität, Zugehörigkeit, Trauma und Heilung erforscht. Inspiriert von der traditionellen irischen Legende der Kinder von Lir nutzt die Performance die Verwandlung in Schwäne als Metapher für moderne Migrationserfahrungen und die emotionale Reise von Menschen, die mit Vertreibung und Entwurzelung konfrontiert sind. Durch die Verbindung von physischem Theater, Originalmusik, Bewegungen, die von Vögeln und Wasser inspiriert sind, handgefertigten Textilkostümen und einzigartigen Masken erzählt die Performance Geschichten über Migration, Erinnerung, Anpassung und die Suche nach Zugehörigkeit. 🇽🇰 Kosovo (Anibar) – „VEIL“ Das künstlerische Ergebnis aus dem Kosovo, „VEIL“, ist eine audiovisuelle Installation, die sich mit Umweltverschmutzung, der Klimakrise, Armut und sozialer Ungleichheit auseinandersetzt. Durch den Einsatz von Videomapping, Fotografie, Klanglandschaften und Materialien aus dem Alltag untersucht die Installation, wie industrielle Verschmutzung Gemeinschaften beeinflusst, die in der Nähe kontaminierter Gebiete leben, insbesondere jene Menschen, die weniger Möglichkeiten haben, schädliche Lebensumgebungen zu verlassen. Alte Haushaltsvorhänge werden als symbolischer „Schleier“ zwischen der Realität und der Art und Weise verwendet, wie Umweltprobleme häufig verborgen oder normalisiert werden. Das Kunstwerk lädt das Publikum dazu ein, über Umweltverantwortung, Ungleichheit und die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns nachzudenken. 🇲🇪 Montenegro (Optimisti) – „Der Körper als Frage“ Das montenegrinische Kunstwerk „Der Körper als Frage“ untersucht Geschlechterungleichheit, unsichtbare Hausarbeit und gesellschaftliche Erwartungen, die an weibliche Körper gestellt werden. Durch zeitgenössischen Tanz und Performance verwandelten die Teilnehmenden alltägliche Bewegungen im Zusammenhang mit unbezahlter Hausarbeit – wie Putzen, Reparieren, Tragen und Fürsorge – in künstlerische Ausdrucksformen auf der Bühne. Inspiriert durch Forschung zu Frauenarbeit und gesellschaftlichen Rollen verwendet die Performance das Symbol des „Flickens“ als Metapher für die Reparatur von Systemen, aber auch für das Sichtbarmachen jener Orte, an denen Ungleichheiten weiterhin verborgen bleiben. 🇷🇸 Serbien (Magnet Association) – „Kolo u amanet / Im Kreis versammelt“ Die serbische künstlerische Kreation „Kolo u amanet / Im Kreis versammelt“ ist eine partizipative multimediale Performance, die ländliche Gemeinschaften, aktive Beteiligung, gegenseitige Unterstützung und Zugehörigkeit erforscht. Inspiriert von informellen Zusammenkünften und Festen in ländlichen Gemeinschaften hebt die Performance die Bedeutung gemeinsamer Traditionen und sozialer Verbindungen als Quelle von Unterstützung und kollektivem Wohlbefinden hervor. Durch die Kombination von Elementen des traditionellen Tanzes, elektronischer Musik, gemeinsamem Essen, Geschichtenerzählen, Fotografie, Spielen und interaktiven Aktivitäten überwindet die Performance die Grenze zwischen Künstlerinnen und Publikum und verwandelt alle Beteiligten in Mitgestalterinnen einer gemeinsamen Erfahrung. Kunst als Werkzeug für Verbindung und gesellschaftlichen Wandel Die Global Art Fusion Workshops haben sechs einzigartige künstlerische Ergebnisse hervorgebracht, die die Vielfalt lokaler Kulturen widerspiegeln und gleichzeitig gemeinsame globale Herausforderungen thematisieren. Obwohl jede Kreation aus einer unterschiedlichen Gemeinschaft und einem spezifischen kulturellen Kontext entstanden ist, vermitteln alle künstlerischen Arbeiten dieselbe Botschaft: Kunst besitzt die Kraft, Menschen zu verbinden, Stimmen sichtbar zu machen und bedeutungsvolle Veränderungen zu inspirieren. Durch Kreativität, Zusammenarbeit und interkulturellen Austausch haben junge Menschen aus sechs Ländern gezeigt, wie künstlerischer Ausdruck zu einer Brücke zwischen Gemeinschaften und zu einem wirkungsvollen Instrument für Dialog, Inklusion und aktive Bürgerschaft werden kann. Der Global Art Fusion Workshop verkörpert den Geist des Projekts PIROUETTE Phase 2 – die Verbindung von Kulturen, Ideen und Menschen durch

Events

Events, festivals and projects on performing arts in Bosnia-Herzegovina, Italy, Germany, Albania BOSNIA AND HERZEGOVINA Street Art Festival Mostar Where: Mostar When: 26 August – 3 September Info: https://safmo.org/ Street Arts Festival brings new dynamics to the streets of the city, refines the public space, and networking artists from all over the world to create the biggest open-air gallery in this region. Street Arts Festival Mostar brings new talent and art to the streets of the post-war city, redefines public space, and network artist from all over the world. The festival exist since 2012. Everything starts trough the activism of youth from Mostar who wants to bring more positivity to the divided city. Street Arts Festival revitalize abandoned spaces and ruins into art and gives a universal visual identity to the city. Also, the festival affirms artists from Bosnia and Herzegovina and connects them with famous street artist from all over the world. ITALY Lunathica Where: Eight small towns around Turin: Mathi, Fiano, San Francesco al Campo, Lanzo, San Maurizio Canavese, Balangero, Nole e Ciriè When: 7-10 July 2023 Info: www.lunathica.it In addition to all the shows that are offered, free of charge, to the community each year, Mobile Theatres are in action, reaching even the most isolated villages in the valley with performances. The theatre courses, which do not overlap with the festival, are designed for adults and children. The course for children and young people focuses on relationships and confrontation with others, with the group, with objects, with one’s own imagination, with other children ‚actors‘ and in the creative phase with one’s own body and voice. For children who want to have fun with the ‚game‘ of theatre and try to step into a character, into another self. Theatre is an important collective experience, a stimulating group game with a common goal: the performance. The course for adults is aimed at acquiring confidence and ‚credibility‘; through natural and fluid acting it is important to be able to combine speech and movement. The workshop focuses on movement and vocal techniques, character study and text analysis. The expressive potential of the voice and body and theatrical techniques will be analysed, and concentration and relaxation exercises will be tried out. Educativa di strada Where: Turin When: 9 – 10 – 11 June 2023 Info: www.unitipercrescereinsieme.it Circus-art-education activities designed for young people cannot do without the continuous presence of the operator-educator on the street. This presence is essential to establish relationships, detect changes, register new needs and decide on suitable intervention strategies accordingly, especially in the areas of prevention and social inclusion. Meeting young people in the spaces where they meet means to create with them a relationship based on relationship, trust, dialogue and constant presence in contexts where they are protagonists. Street education with the social circus particularly involves young people, in fact, circus disciplines foster social relations and the street thus becomes a protected place in which to find answers to that search for positive and purposeful stimuli that young people more or less explicitly seek. The social worker will learn the approach methods and techniques of social circus in the street. GERMANY Cabuwazi – Circus Where: Berlin When: 17-18 June 2023 Info: https://cabuwazi.de/ They see it as their task to recognize the individual potential of the children entrusted to their care and to support them in their personal development and expressiveness with the help of our circus pedagogical offers. They see themselves as a place of learning for all, where every child finds a place regardless of origin, financial and physical possibilities or sexual orientation.

24-months project between Albania, Bosnia & Erzegovina, Germany and Italy

24-months project between Albania, Bosnia & Erzegovina, Germany and Italy Pirouette is a Capacity Building project aimed at promoting the use of performative street arts. A 24-months project aimed at promoting the use of performative street arts such as circus, street dance and street painting as an innovative NFE methodology to foster social and civic engagement of youth and promote a community-led regeneration of urban/disadvantaged areas in Germany, Albania, Italy, Bosnia and Herzegovina. And in this months we created opportunities in all of this countries with some important common moments. The training course in Berlin We were in Berlin for our training course to learn how to use performative street arts to foster social and civic engagement of youth with twenty youth workers from Italy, Albania, Bosnia and Herzegovina and Germany . The training course was about the use of non-formal education methods for the design and implementation of bottom-up cultural and creative initiatives, with specific reference to the street performing arts with and for young people: a week in which we explored the theoretical background of NFE methodology, took a deep tour into three specific performative street arts sectors – circus, graffiti and dance – shared experiences and good-practices with other participants and enjoy site visits in the cultural hub of Berlin. During the training course, has also started the process of co-creation of the project’s toolkit, aimed at demonstrating the potential of deploying performative arts as a tool to engage young people in the social and civic life of their communities. The youth exchange in Mostar We also were in Bosnia and Herzegovina for our youth exchange, with 20 young people from Albania, Germany, Bosnia and Herzegovina and Italy. An exchange between young people from four different countries to discuss the design, implementation and management of cultural and creative initiatives, including activities that provide on-the-job and experience-based skills, harnessing the potential of the performing arts to boost young people’s confidence, facilitate personal development and improve interpersonal and communication skills.